Die
"Kämpfende
Amazone" und der "Löwenkämpfer" am
Berliner Alten Museum
Carl Friedrich Schinkel sah für die Treppenwangen
des 1830 fertig gestellten Museumsbaus gegenüber dem Schloss
monumentale antikisierende Kämpfer zu Ross aus Bronze vor.
Die beiden bedeutenden Großbronzen aus der Mitte des 19.
Jahrhunderts wurden nach dem zweiten Weltkrieg erst wieder Anfang
der 1960er Jahre replatziert. Seit dem erfolgten wiederholt Reinigungs-
und Konservierungsarbeiten. Für die Arbeiten von August
Kiss und Albert Wolff blieb jedoch die umfängliche Zustandserfassung
und Dokumentation der technologischen Hinweise bisher aus. 2007
erfolgte die umfangreiche Bearbeitung der Bildwerke, bei der
neben der Kartierung, Reinigung und Konservierung grundlegende
statische Konsolidierungsarbeiten erfolgten.
Für die Planung,
Organisation und Leitung des aufwändigen
Restaurierungsvorhabens beider Bronzen erfolgte die Beauftragung
durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Die Restaurierung
wurde von der Firma Haber & Brandner ausgeführt.
Die Richtlinien der Kartierung wurden in Zusammenarbeit
mit Herrn York Rieffel vom Landesdenkmalamt
Berlin erstmals vereinheitlicht und werden zukünftig im Land Berlin
standardisiert durchgeführt.
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