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| Das
Bad des Apoll
von Francois Girardon und Thomas Regnaudin
Die Gruppe, die 1715 Baron Raymond Le Plat
im Auftrag August des Starken in Paris erwarb, die die erste
Aufstellung des
Originals aus Marmor in Versailles widerspiegelt. Besonders
die eher einem Provisorium gleichende Basis auf dem einfach
gearbeiteten Sockel war auch Ursache für Schäden
an ihr selbst und an Nymphen. Brüche und Deformationen
an der Basis sind auf ihre instabile Ausführung zurückzuführen.
Der gebrochene linke Fuß an der Nymphe mit der Locke
und die Deformation des Tellers einer Nymphe sind Beschädigungen,
die sicher nach dem Umstürzen der Figuren entstanden,
was nur möglich war, weil sie auf unzureichende Art mit
der Basis und dem Sockel verbunden wurden. Die Montage der
Gruppe war ohnehin seit geraumer Zeit nicht mehr möglich,
da die Klebungen am Sockel gelöst und Fragmente ausgebrochen
waren. Die vier stehenden Nymphen konnten demnach nur liegend
aufbewahrt werden, was zu neuen Schabspuren führte.
Hauptziel
der Restaurierung war, die Figurengruppe wieder sicher aufstellen
zu können. Die unzureichende Basis-Sockel-Konstruktion
sollte anfänglich durch die Anfertigung eines Sockels
aus Kunststoff verbessert werden. Im Sinne des Originals erschien
es vorteilhafter, den Holz-Sockel umfassend zu restaurieren
und seine tragende Funktion durch einen Holz-Unterbau zu unterstützen.
Die Basis-Sockel-Unterbau-Konstruktion wird den statischen
Anforderungen der über 70 kg schweren Figurengruppe gerecht.
siehe auch
Publikationen – Bad des Apoll
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