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| Die Bronzekopie des „Ares
Ludovisi“, die vermutlich von Sussini um 1700 gegossen
wurde. |
| Eine
Bronzekopie des „Ares Ludovisi“ der Skulpturensammlung
Dresden
Die um 1700 vermutlich vom Neffen G.F. Sussini
des wohl bekannten Antonio Sussini gegossene Kopie des „Ares
Ludovisi“ war im 18. Jahrhundert sehr wahrscheinlich
vom Bildhauer Johann Meltzer restauriert worden. Ein Zettel
mit entsprechendem Hinweis war im Ansatz des rechten Armes
zu finden. Eben dieser Arm war abgelöst und musste bei
der umfassenden Bearbeitung wieder angesetzt werden. Hierbei
wurde zudem der im 18. Jahrhundert entstandene Versatz zurückgenommen.
Darüber hinaus war die umfassende Reinigung erforderlich.
Wie
so oft geben die herstellungstechnischen Merkmale Einblicke
in die Gießertechnik des entsprechenden Jahrhunderts.
So informieren Details über den Gussvorgang, die Montage
der Einzelgüsse, der Reparatur von Gussfehlern und der
Oberflächenbearbeitung.
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