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Die Fehlstellen im großen Becken aus dem phrygischen Gordion werden derzeitig restauriert.

 
An der Transportamphore haben sich im Meer ein brauner Schwam und eine violette Koralle dekorativ am Hals angesiedelt.

Restaurierung archäologischer Schätze an den Staatlichen Museen zu Berlin, 27.03.–01.06.2009

Die facettenreiche Spurensuche nach der Geschichte eines Objektes, bei der Restauratoren, Archäologen und Naturwissenschaftler eng zusammenarbeiten, stellt den Grundgedanken der Ausstellung dar.
Alle Sammlungen der Staatlichen Museen mit archäologischem Kulturgut sind mit ihren Fachbereichen in den einzelnen Themen der Ausstellung vertreten.
Die umfassende Präsentation gliedert sich in Grabung, Konservierung, Restaurierung, Material- und Funktionsanalyse, kulturhistorische Forschung und Prävention. Restauratoren und Wissenschaftler der Staatlichen Museen zu Berlin sowie freie Restauratoren stellen über 70 Einzelprojekte vor, die auch in Kooperation mit nationalen und internationalen Instituten realisiert wurden. Das Rathgen-Forschungslabor ergänzt den restaurierungs- und konservierungswissenschaftlichen Teil. Kulturhistorische Erkenntnisse der Wissenschaft, die auf naturwissenschaftlichen Untersuchungen und restauratorischen Maßnahmen basieren, sind ein eigener Bereich, ebenso die Kopienherstellung und die Fälschungsgeschichte, die das Gesamtbild abrunden.
Zur Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin im Alten Museum erschien beim Verlag Philipp von Zabern ein umfangreicher Katalog.
Während der Laufzeit der Restaurierungsausstellung wurden an einigen Standorten der Staatlichen Museen zu Berlin einzelne, nicht transportfähige Objekte im Restaurierungskontext vorgestellt und erweiterten somit die zentrale Sonderausstellung.

 

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