Etruskisches
ErzgefÄß gallischen Fundorts
Ein außergewöhnlicher Fund, der seinerzeit die
Fachwelt bewegte, waren die Beigaben eines keltischen Fürstengrabes
nahe der Ortschaft Schwarzenbach (Saarland). Neben Zierblechen
aus Gold und Gefäßen aus Bronze fand der Bauer A.
Conrad eine qualitätvoll gearbeitete Spitzamphore aus
Bronze. Das etruskische Gefäß ist neben den Goldbeigaben
in der Schatzkammer der Antikensammlung Berlin ausgestellt.
Die
aufwändige neue Restaurierung erbrachte
ein interessantes Stück Restaurierungsgeschichte
aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Buchseiten als Ergänzungsmaterial
verweisen möglicher Weise auf den früheren Kollegen.
Die
Untersuchungen zur antiken Herstellung geben Einblicke in die
Werkstattpraktiken etruskischer Toreuten.
Nachzulesen in:
Saargeschichten, Heft 4, 2006, S. 4-9.
Foto:
Johannes Laurentius
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