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Omphalosschale (Opferschale).

 
Die Radiographie gibt Hinweise auf den Erhaltungszustand und auf den Herstellungsprozess.

Goldglänzende Meisterwerke - Die Bronzegefäße aus den Hügelgräbern in gordion

In der Antikensammlung Berlin befindet sich ein kleiner Teil der Funde aus den Hügelgräbern III und IV der Nekropole von Gordion. Die Gebrüder Gustav und Alfred Körte haben diese beiden Hügelgräber und drei weitere im Jahre 1900 freigelegt. Nach der Teilung der gefundenen Grabbeigaben gelangte der deutsche Anteil 1904 in den Besitz der damals königlichen Museen zu Berlin. Die Funde aus Tumulus III werden in die Zeit von 800-750 v. Chr datiert, die des Tumulus IV sind später, etwa um 740 v. Chr. anzusetzen.
Der allgemeine Erhaltungszustand der gordischen Bronzen in Berlin war im Laufe der letzten Jahrzehnte Besorgnis erregend geworden, so dass sie restauratorisch bearbeitet werden mussten. Es steht in Berliner Tradition, neben der Restaurierung auch den Herstellungsprozess der bearbeiteten Objekte zu erforschen.
Der Beitrag wurde gemeinsam mit Dr. Ulrich Gehrig verfasst.

nachzulesen in:
Antike Welt, Heft 1, 2008, S. 43-45.