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Ausgrabung auf dem Petriplatz in Berlin-Mitte am Fundament der neogotischen Kirche (2008).

 
Mittelrisalit des Neuen Museum nach der Restaurierung (2008).

Standards in der Restaurierungswissenschaft und Denkmalpflege

Begleitend zur Ausstellung "kulturGUTerhalten - Restaurierung archäologischer Schätze an den Staatlichen Museen zu Berlin" fand vom 23.–25. April 2009 das internationale Kolloquium "Standards in der Restaurierungswissenschaft und Denkmalpflege" statt. Die Referate liegen in einem Kongressband publiziert vor.

In Referaten und Workshops wurden Themen zu Notwendigkeit und Grenzen von Standards sowie ihre Umsetzung diskutiert. Die Zusammenarbeit von Restaurierungs-, Geistes- und Naturwissenschaft kann die hohe Qualität bei der Erhaltung von Kulturgut sicher.

Objekte, die für gewisse Zeit nicht in ihren ursprünglichen Kontext eingebunden, sondern zum Beispiel im Erdboden lagerten, sind per definitionem archäologisches Kulturgut. Für ihre Bewahrung wurden 1990 vom ICOMOS Standards in der „Charta für den Schutz und die Pflege des archäologischen Erbes“ festgelegt.

Eine Trennung zwischen Bodendenkmal und Baudenkmal ist nicht immer eindeutig. Jüngstes Beispiel ist das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel. Hier erfolgten die komplexe Bauwerkserhaltung und der teilweise Wiederaufbau unter Berücksichtigung des archäologischen Befundes.

 

Fotos: Claudia Maria Malisch und Michael Haase

Abstracts

Medienresonanz zum Kolloquium